Behandlung von Erektionsstörungen

Behandlung von Erektionsstoerungen - ©iStockPhoto/fatihhoca

Bei Erektionsstörungen gibt es verschiedene Behandlungsmöglichkeiten, die den Betroffenen helfen können. Sie orientieren sich in der Regel an den vom Urologen ermittelten Ursachen und den Wünschen des betroffenen Patienten.

Bevor die Behandlung von Erektionsstörungen beginnt, sollte sinnvollerweise immer eine Diagnose durch den behandelnden Urologen oder einen anderen (Fach-)Arzt gestellt werden.

Zur Behandlung der erektilen Dysfunktion sind zahlreiche Arzneimittel zugelassen, dazu zählen die sogenannten PDE-5-Hemmer. Ein ebenfalls in Tablettenform erhältlicher Erektionshelfer ist Yohimbin. Eine weitere Behandlungsoption sind Mittel, welche direkt in den Schwellkörper eingespritzt werden (SKIT).

 

Je nach Voraussetzung kommen bei Erektionsstörungen auch lokale Hilfsmittel wie eine Vakuumbehandlung oder Elektrostimulation infrage, beziehungsweise eine Operation der blutversorgenden Gefäße oder der Einsatz einer Prothese.

Stehen seelische Ursachen im Vordergrund, ist eine Sexual-, Psycho- oder Paartherapie empfehlenswert.

Falls Grunderkrankungen bestehen, die Erektionsstörungen begünstigen, sollten diese in jedem Fall durch den Arzt mitbehandelt werden. Eine Verringerung von Risikofaktoren durch den Betroffenen selbst, zum Beispiel durch eine Änderung des Lebensstils, trägt zu einer sinnvollen Behandlung bei.