Hilfe vom Arzt

Hilfe vom Arzt bei Erektionsstörungen - ©iStockPhoto/Patrick-Heagney

Eine Erektionsstörung kann unterschiedliche Ursachen haben und mit zunehmendem Alter häufiger auftreten. Sich Hilfe beim Arzt zu suchen, fällt oft schwer.

Wenn man nicht selbst betroffen ist, macht es Spaß über Impotenz und Erektionsprobleme zu reden und sich darüber lustig zu machen. Menschen mit Erektionsstörungen empfinden aber häufig Scham und scheuen sich davor zum Arzt zu gehen. Deshalb ist der erste Arztbesuch auch der schwierigste.

Sofern Sie bereits im Rahmen von Vorsorgeuntersuchungen bei einem Urologen in Behandlung sind, sollten Sie mit diesem einen Termin vereinbaren.

Wenn allerdings Ihr Hausarzt (Allgemeinarzt, Internist) die Fachperson Ihres Vertrauens ist, sprechen Sie diesen auf Ihre Erektionsstörung an. Er kann Sie gegebenenfalls zu einem Kollegen überweisen, der im Bereich erektile Dysfunktion (ED) spezialisiert ist oder kann Sie selbst untersuchen, Ihnen Hilfe anbieten und einen Therapievorschlag unterbreiten.

Sie können auch andere Ärzte auf das Thema Erektionsstörung ansprechen, zum Beispiel Psychologen oder den Gynäkologen Ihrer Partnerin, zu denen Sie ein Vertrauensverhältnis aufbauen können.

Sollten Sie sich alleine unwohl fühlen, können Sie gerne Ihren Partner oder Ihre Partnerin zum Erstgespräch beim Arzt mitnehmen. Es kann auch hilfreich sein, wenn der indirekt betroffene Partner bzw. die Partnerin den Erstkontakt zum Arzt übernimmt.

Sprechen Sie über die Erektionsstörung, machen Sie sich nichts vor und geben Sie auch auf intime Fragestellungen des Arztes ehrliche Antworten.

Lesen Sie auch unsere FAQ zu Erektionsstörungen.

Ihr Arzt wird Sie untersuchen und mit Ihnen die unterschiedlichen Behandlungsmethoden für die erektile Dysfunktion besprechen. Gegebenenfalls kann er Ihnen ein Medikament zur Behandlung Ihrer Erektionsstörung verordnen.