Ernährung und Potenz

Ernaehrung und Potenz - ©iStockPhoto/Mark-Bowden

Die richtige Ernährung kann einen Einfluss auf die männliche Potenz haben.

Wichtig zu wissen ist hierbei vor allem, dass übergewichtige Männer häufiger von einer Erektionsstörung betroffen sind als normalgewichtige Männer. Achten Sie deshalb auf eine ausgewogene, vitaminreiche Ernährung und vermeiden Sie übermäßigen Alkoholkonsum.

Wichtige Vitamine:

  • Vitamin B
  • Folsäure
  • Vitamin C
  • Vitamin E
  • Vitamin A

Lebensmittel, denen eine potenzsteigerende/aphrodisierende Wirkung nachgesagt wird:

  • Schokolade wird eine stimmungsaufhellende Wirkung nachgesagt (u .a. durch den Botenstoff Serotonin) und soll dadurch mehr Appetit auf Sex machen.
  • Kürbis wird häufig in der Volksmedizin eingesetzt, soll eine positive Wirkung auf die Prostata haben und damit auch die männliche Manneskraft positiv beeinflussen können.
  • Möhren (Karotten) wurden schon von den Griechen als Liebesmittel ("philtron") bezeichnet, da sie von einer möglichen potenzsteigernden Wirkung ausgingen.
  • Spargel enthält sehr viele Mineralstoffe und soll bereits in der Antike als Aphrodisiakum eingesetzt worden sein.
  • Petersilie soll eine sexuell anregende Wirkung entfalten.
  • Knoblauch soll eine sexualsteigernde Wirkung haben.
  • Ginseng, die Heilpflanze aus China, soll neben vielen anderen positiven Effekten auch einen potenzsteigernden Effekt haben.
  • Eier enthalten viele Vitamine und eine reichhaltige Portion Eiweiß.
  • Fisch enthält sehr viele wertvolle ungesättigte Fettsäuren, diese sollen einen besseren Blutfluss gewährleisten.
  • Rettich ist reich an Vitamin C und Mineralstoffen. Er soll durchblutungsfördernde Effekte haben.

Rezeptideen für mehr Potenz

Kleine Fischhäppchen mit Limettencreme

Kleine Fischhäppchen mit Limettencreme - ©iStockPhoto/Bochkarev-Photography

Omega-3-Fettsäuren sind wichtig für die Gesundheit des Herz-Kreislauf-Systems. Sie begünstigen außerdem die Ausschüttung von Dopamin, was sich positiv auf die Libido auswirken kann.

Zutaten

1 Ei
1 TL Zucker
50 ml Mineralwasser mit Kohlensäure
75 g Joghurt
50 g Mehl
30 g Haferflocken
2 Dillzweige
75 g Crème fraîche
2 TL Limettensaft
Salz
Pfeffer
Butter für die Formen
100 g Räucherlachs in Scheiben
2 kleine Tarteförmchen
Limettenscheiben zum Garnieren

Zubereitung

Das Ei trennen. Das Eigelb mit dem Zucker weißschaumig aufschlagen. Das Mineralwasser und den Joghurt unterrühren. Das Mehl und die Haferflocken unterheben und den Teig 15 Minuten quellen lassen. In der Zwischenzeit den Dill waschen, trocken schütteln und die Blätter hacken. Die Hälfte des Dills mit der Crème fraîche verrühren, mit Salz und Pfeffer abschmecken. Den Backofen auf 180 Grad vorheizen. Das Eiweiß mit 1 Prise Salz aufschlagen und unter den Teig heben. 2 kleine Tarteförmchen buttern und den Teig einfüllen. Im vorgeheizten Backofen 25 Minuten backen, danach stürzen und abkühlen lassen. Die Haferküchlein waagerecht halbieren. Die Dill-Crème-fraîche mit dem Limettensaft vermischen. Die Unterseiten mit der Creme bestreichen, mit dem Räucherlachs belegen und mit dem restlichen Dill bestreuen. Die Oberseiten dekorativ anlegen und die Räucherlachs-Boulettes mit Limettenscheiben garnieren.

Würziges Rührei mit Forellenkaviar

Würziges Rührei mit Forellenkaviar - ©iStockPhoto/Sarah-Bossert

Der Genuss von Kaviar regt die Sinne an. Er ist reich an Eiweiß, Vitaminen und Mineralstoffen und somit ein wertvoller Energiespender.

Zutaten

4 Eier
1 EL Butter Cayennepfeffer
Salz
2 TL Forellenkaviar
Schnittlauchhalme zur Dekoration


Zubereitung

Eier und Butter in einer kleinen Pfanne aufschlagen, mit Cayennepfeffer und Salz würzen. Bei mittlerer Hitze garen, dabei ständig mit einem Schneebesen rühren, bis die Eimasse zu stocken beginnt, aber noch feucht und glänzend ist. Falls die Masse am Boden klebt, vom Herd ziehen, etwa 30 Sekunden weiterschlagen, dann wieder auf den Herd stellen. Das Rührei vom Herd nehmen, mit Salz abschmecken und auf 2 kleine Förmchen verteilen. Zum Schluss je 1 TL Forellenkaviar auf die Rühreiportionen setzen und mit Schnitt-lauchhalmen dekorieren.

Lachs- und Zandertatar

Lachs- und Zandertatar - ©iStockPhoto/Liv-Friis-Larsen

Zander enthält Eiweiß und Zink, welche die Produktion des Sexualhormons Testosteron fördern. Dies regt nicht nur die Libidodes Mannes an, sondern auch die der Frau.

Zutaten

100 g Lachsfilet
100 g Zanderfilet
4 EL Olivenöl
25 g Salatgurke
1 Dillzweig
Salz
frisch gemahlener Pfeffer
2 EL Sesam
1 Schalotte
1 EL Orangengelee
1 EL weißer Balsamicoessig
20 ml Sonnenblumenöl
50 g Crème fraîche
1 EL Meerrettich aus dem Glas
1 TL Zitronensaft
Küchenpapier
Dessertringe
rote und grüne Kresse zum Garnieren

Zubereitung

Die Fischfilets waschen und mit Küchenpapier trocken tupfen. Getrennt voneinander in kleine Würfel schneiden. Die Lachswürfel in einer Schüssel mit 2 Esslöffeln Olivenöl mischen. Die Gurke schälen und fein würfeln. Den Dill waschen, mit Küchenpapier trocken tupfen und die Blättchen hacken. Den gehackten Dill und die Gurkenwürfel zum Lachs geben, mit Salz und Pfeffer würzen und gut verrühren. Den Sesam in einer trockenen Pfanne rösten. Die Schalotte schälen und fein würfeln. Zanderwürfel, Sesam, Schalottenwürfel und das restliche Olivenöl in einer zweiten Schüssel mischen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Orangengelee, weißen Balsamicoessig und Sonnenblumenöl zu einem Dressing verrühren. Die Crème fraîche mit dem Meerrettich verquirlen und mit Salz, Pfeffer und Zitronensaft würzen. Jedes Tatar mithilfe von Dessertringen in einer runden Form auf eine Platte setzen und mit Kresse garnieren. Die Dressings in Schälchen dazu reichen. Puderzucker bestäuben und daraufsetzen.

Spargel-Süppchen mit Kräuterherz

Spargel-Süppchen mit Kräuterherz - ©iStockPhoto/Handmade Pictures

Spargel gilt, nicht nur wegen seiner Form, als sinnliches Lebensmittel. Er ist reich an Kalzium, Vitamin E, Phosphor und Kalium und liefert so zusätzliche Energie.

Zutaten

50 g Crème fraîche
2 TL Kräuter der Provence
400 g grüner Spargel
1 Selleriestange
1 Zwiebel
25 g Porree
1 Bouquet garni(gemischte Küchenkräuter)
25 g Butter
20 g Mehl
2 l Hühnerbrühe
Salz
Pfeffer aus der Mühle
Pürierstab
Ausstecher in Herzform

Zubereitung

Die Crème fraîche mit den Kräutern vermischen und für 20 Minuten in den Gefrierschrank stellen. Die holzigen Enden vom Spargel abschneiden. Die Stangen in 1 cm lange Stücke schneiden. Die Spargelspitzen 3 Minuten in kochendem Wasser blanchieren und beiseitelegen. Den Sellerie putzen und klein schneiden, die Zwiebel abziehen und würfeln. Den Porree putzen, waschen und in Ringe schneiden. Die Hälfte der Butter in einem Topf erhitzen und Sellerie, Zwiebeln, Porree und das Bouquet garni unter Rühren andünsten. Das Mehl dazugeben und 2 Minuten ständig rühren, dann abkühlen lassen. Die Hühnerbrühe in einem Topf aufkochen. Die Spargelstücke in den Topf mit dem gedünsteten Gemüse geben und die heiße Brühe dazugießen. Zugedeckt 20 Minuten köcheln lassen. Anschließend die Suppe pürieren, mit Salz und Pfeffer abschmecken und kurz aufkochen. Die restliche Butter in Scheiben dazugeben und mit dem Schneebesen unterrühren. Die gefrorene Kräutercreme aus dem Gefrierschrank nehmen und mit dem Ausstecher 2 Herzen ausstechen. Die heiße Suppe in die Tassen gießen, die Spargelspitzen in die Suppe geben und je 1 Kräuterherz auf die Suppe setzen.