FAQ Erektionsstörung

FAQ zu Erektionsstoerungen - ©iStockPhoto/hoodesigns

Sie beginnen, sich mit dem Thema Erektionsstörung auseinander zu setzen und Ihnen brennen einige Fragen unter den Nägeln?

Herzlichen Glückwunsch! Sich zu informieren ist der erste Schritt um sich Hilfe zu holen.

Hier finden Sie die wichtigsten Fragen und Antworten zum Thema Erektionsstörung beziehungsweise erektile Dysfunktion.

Wie erkenne ich eine Erektionsstörung?

Wenn Sie seit mehreren Monaten Schwierigkeiten haben, mit Ihrer Partnerin / Ihrem Partner zu schlafen oder zu onanieren, weil Ihr Penis trotz sexueller Erregung gar nicht oder nicht steif genug wird, liegt es nahe, dass bei Ihnen derzeit eine Erektionsstörung vorliegt. In der medizinischen Fachsprache wird eine Erektionsstörung auch erektile Dysfunktion, kurz ED, genannt.

Wer kann mir helfen, meine Erektionsprobleme zu lösen?

In erster Linie Sie selbst, indem Sie aktiv geworden sind und etwas gegen die Erektionsstörung tun möchten. Zweitens: Ein kompetenter Arzt Ihres Vertrauens, der die Ursachen der Erektionstörung ermitteln und Ihnen eine geeignete Behandlungsmöglichkeit für Ihre Erektionsprobleme vorschlagen wird. Sie können direkt einen Urologen kontaktieren, oder einen Termin bei Ihrem Hausarzt vereinbaren, der Sie gegebenenfalls zu einem urologischen Facharzt überweist.

Welche Ursachen kann eine Erektionsstörung haben?

In den meisten Fällen liegen für Erektionsstörungen körperliche Ursachen vor: Nervenschädigungen, Bluthochdruck oder Herzerkrankungen kommen ebenso in Frage wie Stoffwechselstörungen (z. B. Diabetes oder zu hohe Cholesterinwerte), die eine Erektionsstörung als Folgeerscheinung nach sich ziehen können. Was bei Ihnen die Ursache der erektilen Dysfunktion ist, wird Ihr Arzt durch gezielte Untersuchungen ermitteln, und Ihnen die geeignete Behandlung für Ihre Erektionsstörung vorschlagen.

Welche Behandlungsmöglichkeiten gibt es bei Erektionsstörungen?

Zur Behandlung einer Erektionsstörung stehen verschiedene Möglichkeiten zur Verfügung. Sie sind abhängig von der Ursache der erektilen Dysfunktion. Ihr Arzt wird Ihnen ein maßgeschneidertes Behandlungskonzept empfehlen. Oftmals ist die Einnahme so genannter PDE-5-Hemmer in Tablettenform empfehlenswert, die dazu führen, dass der Penis nach sexueller Erregung wieder steif wird und bleibt. Derzeit gibt es drei Vertreter unter den PDE-5-Blockern. Sie unterscheiden sich teilweise in der Wirkdauer.

Was kann die Partnerin / der Partner tun, um den Mann zu unterstützen?

Offenheit und Verständnis sind beim Thema Erektionsstörung das A und O, damit Sie Ihre Partnerin / Ihr Partner unterstützen kann. Oft geben die Frauen ihren Partnern auch den entscheidenden Tipp zum Arzt zu gehen. Ganz wichtig ist auch, keinen Druck auf den Partner auszuüben. Denn jede Form von Stress wirkt sich negativ auf die Erektionsstörung aus.